Die Elternseite

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Auf dieser Seite wollen wir versuchen den Eltern ein paar nützlich Informationen zum Schulalltag zu geben. Das hessische Schulgesetz sieht die Mitbestimmung durch die Eltern in den Gremien Schulelternbeiratssitzung und Schulkonferenz der Schule und verschiedene Arten der Mitarbeit in der Schule vor. In die Gremien muss man gewählt werden.

Klassenelternbeirat :

Der Klassenelternbeirat ist Vertreter der Klassenelternschaft, der alle Eltern von Schülern und Schülerinnen einer Klasse angehören. Eltern wählen aus den Anwesenden des Elternabends der Klasse 1, 3, 5 usw. einen Klassenelternbeirat und einen Vertreter. Wahlberechtigt ist von jedem Kind ein Elternteil. Wählbar ist jeder. Sie sind Ansprechpartner  für Lehrer/innen, Eltern und Schüler/innen. Sie haben die Funktion eines Vermittlers  und sollen dafür sorgen, daß alle wesentlichen Vorgänge aus dem Schulalltag mit  den Eltern besprochen werden.

Der Klassenelternbeirat hat folgende Rechte:

   -Informationsrechte über den wesentlichen Inhalt von Rahmenlehrplänen und über  allgemeine Grundsätze der Leistungsbewertung,

   -Anspruch auf einen Raum in der Schule für Elternabende,

   -Einladung von Gästen zum Elternabend, z.B. Lehrer/innen der Klasse,

   -Sitz und Stimme im Schulelternbeirat.

Ab nun werden Sie die Eltern zu den Elternabenden einladen und auch durch den Elternabend führen. Elternabende finden in der Regel in jedem Schulhalbjahr einmal statt. Elternabende können aber auch auf Wunsch der Lehrkraft, des Schulelternbeirats oder der Eltern ( ein Fünftel muß ihn beantragen) zusätzlich stattfinden. Der Inhalt des Elternabends soll vorher mit der Lehrkraft abgestimmt werden. Der Ort des Elternabends mus nicht zwingend in der Schule sein, doch zu bedenken ist, dass sich dort am Tag Ihre Kinder aufhalten und viele Eltern sonst kaum Einblick in den Klassensaal nehmen.
Die Einladung soll enthalten:
- den Termin
- den Ort (Klassensaal)
- die Uhrzeit
- das voraussichtliche Ende
- die Tagesordnung

 

Schulelternbeirat:

Der Schulelternbeirat setzt sich zusammen aus den Klassenelternbeiräten, den  Jahrgangsvertretern, ggf. den Elternvertretern von ausländischen Schülern und ihren  jeweiligen Stellvertretern. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.

Zu den wesentlichen Aufgaben des Schulelternbeirats gehören:

Informations- und Beratungsaufgaben gegenüber den Eltern,
Wahrnehmung der Mitwirkungsrechte am Schulgeschehen,
Förderung der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule,
Vertiefung des Vertrauensverhältnisses zwischen Schulleitung, Lehrkräften,
Schülern und Eltern.

Zu den Sitzungen des Schulelternbeirates werden deshalb der Schulleiter und sein  Stellvertreter, Vertreter des Personalrats sowie Schülervertreter eingeladen. Der Schulelternbeirat oder wenn vorhanden ein Förderverein verfügt über die Elternspende und andere finanzielle Einnahmen, mit der schulische Aktivitäten  finanziell gefördert werden. Zur Erfüllung seiner Aufgaben hat der Schulelternbeirat  formelle Zustimmungs-, Anhörungs- und weitere Mitwirkungsrechte.

Die Zustimmung des Schulelternbeirats ist erforderlich bei:

Abweichungen von der Stundentafel zur Entwicklung eines schulspezifischen
Profils,
der Zusammenfassung von Fächern zu Lernbereichen,
Grundsätzen für Umfang und Verteilung von Hausaufgaben und
Klassenarbeiten,
Verzicht auf Ziffernnoten zur Beurteilung des Arbeits- und Sozialverhaltens der
Schüler,
Grundsätzen für die Elternmitarbeit im Unterricht und bei sonstigen
Schulveranstaltungen.

Der Schulelternbeirat hat ein Anhörungsrecht bei:

Maßnahmen, die für das Schulleben von Bedeutung sind,
der Auswahl von zugelassenen Schulbüchern,
der Einführung der 5-Tage-Woche,
der Einrichtung und dem Umfang von freiwilligen Unterrichtsveranstaltungen,
der Durchführung von besonderen Schulveranstaltungen,
der Festlegung von schulinternen Grundsätzen für Klassenfahrten und  Wandertage,
dem Erlaß einer Hausordnung zur Regelung des äußeren Schulbetriebs,
Regelungen über die Vergabe von Räumen und sonstigen Einrichtungen außerhalb des Unterrichts.

Der Schulelternbeirat hat darüberhinaus folgende Mitwirkungsrechte:

ein Vorschlagsrecht bei zustimmungsbedürftigen und bei anhörungsbedürftigen Maßnahmen,
ein Antragsrecht auf eine Entscheidung des staatlichen Schulamtes bei Mißachtung seiner Rechte auf Zustimmung und Anhörung,
Wahl von Vertretern aus deren Gesamtheit der Kreiselternbeirat (alle 2 Jahre) gewählt wird,
Teilnahme von Beauftragten mit beratender Stimme an den  Gesamtkonferenzen,
Teilnahme von Beauftragten an den übrigen Lehrerkonferenzen mit Ausnahme der Zeugnis-, Versetzungs- und Personalkonferenzen,
Wahl von Elternvertretern aus der gesamten Schulelternschaft in die  Schulkonferenz.

Schulkonferenz:

Die Schulkonferenz ist ein Leitungsorgan mit dem die Schulgemeinde - Lehrkräfte, Eltern und Schüler und Schülerinnen - ihrer Schule und das Schulleben gestalten  können. Mitglied der Schulkonferenz kann jeder Elternteil werden, auch wenn sie oder er nicht dem Schulelternbeirat angehört. Die Elternvertreter in der
Schulkonferenz werden vom Schulelternbeirat aus der Schulelternschaft gewählt. Die Amtszeit dauert zwei Jahre. Die Einzelheiten sind in den §§ 128 bis 132  Hessisches Schulgesetz und in der Konferenzordnung geregelt.
  


Interessante Links für Eltern

Bietet Informationen zum Landeselternbeirat und Kontaktadressen

Der elternbund hessen e.V. wurde im Jahr 1979 gegründet als Zusammenschluß reformorientierter Eltern, die sich an der Erziehung ihrer Kinder auch außerhalb der Familie aktiv mitgestaltend einsetzen wollen. Das hauptsächliche Arbeitsgebiet ist die Schule.

Sie finden im Hessischen Kultusministerium Links zu Elternverbänden, Staatlichen Schulämtern, Schulpsychologischen Dienst und

 

Kostenloses E-Book zum Thema "Kindererziehung" von Barbara Zimmermann:

http://www.bambiona.de/thema/kindererziehung


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